Die globalen Ölpreise sind am Donnerstag auf über 100 Dollar pro Barrel gestiegen, was die erste Überschreitung dieser Marke seit Mai darstellt. Diese Preiserhöhung ist eng mit den jüngsten militärischen Spannungen im Nahen Osten verknüpft. Insbesondere die Houthi-Rebellen aus Jemen haben zwei saudische Öl-Tanker im Roten Meer angegriffen, was als direkte Reaktion auf die Blockade saudischer Verbindungen angesehen wird.
Die Houthis kündigten an, dass ihre Angriffe eine Vergeltungsmaßnahme für die Blockade von Jemen durch Saudi-Arabien und einen kürzlichen Luftangriff auf den internationalen Flughafen von Sanaa seien. Diese Entwicklungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Sicherheit der Schifffahrt in der Region, sondern auch auf die weltweiten Ölpreise, die in der Folge stark anstiegen.
Analysten warnen, dass eine weitere Eskalation der Konflikte im Nahen Osten sowohl die Energiepreise als auch die geopolitische Stabilität in der Region erheblich beeinträchtigen könnte. Die strategische Bedeutung des Roten Meeres, verbunden mit den jüngsten militärischen Aktionen, könnte die globalen Märkte weiterhin unter Druck setzen.
Quellen: France 24