Angolas neuer Botschafter in Senegal, António Egídio de Sousa Santos, hat am Mittwoch in Luanda seine zukünftige Mission offiziell dargelegt. Dabei betonte er, dass seine Arbeit im senegalesischen Partnerland maßgeblich auf die Stärkung der wirtschaftlichen Diplomatie ausgerichtet sein werde. Ziel sei es, die bilateralen Beziehungen zwischen Angola und Senegal auf eine breitere, vor allem handels- und investitionsorientierte Basis zu stellen.
Der Botschafter betonte vor seiner Abreise, dass er die Anweisungen der angolanischen Exekutive konsequent umsetzen werde. Dabei wolle er besonders auf den Ausbau wirtschaftlicher Kooperationen setzen – etwa im Bereich Rohstoffe, Infrastruktur und erneuerbare Energien. Beide Länder könnten voneinander lernen und Synergien nutzen, so de Sousa Santos. Senegal, mit seiner stabilen Demokratie und wachsenden Wirtschaft, und Angola, mit seiner Rohstoffbasis und Reformbestrebungen, seien strategisch gut positioniert für eine tiefere Partnerschaft.
Die Ernennung des neuen Diplomaten unterstreicht die zunehmende Bedeutung Süd-Süd-Kooperationen in Afrika. Mit der Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen will Angola nicht nur seine globale Präsenz erhöhen, sondern auch regionale Handelsnetzwerke innerhalb der Afrikanischen Union und der ECOWAS weiter ausbauen.
Quellen: AllAfrica – Central Africa