Saudi-Arabien und der umstrittene Atomdeal mit den USA

Am 22. Juli 2026 haben die USA und Saudi-Arabien einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nuklearen Zusammenarbeit unternommen. Der US-Energieminister Chris Wright und der saudische Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman unterzeichneten ein Abkommen, das die rechtlichen Grundlagen für den zivilen Nuklearhandel schafft. Dieses Abkommen wird als Grundlage für eine langfristige, milliardenschwere Partnerschaft zwischen den beiden Ländern präsentiert.

Präsident Trump hat jedoch eine bedingte Normalisierung der Beziehungen zu Israel als Voraussetzung für den Deal formuliert. Dies könnte sich als eine große Herausforderung für das Königreich erweisen, das seit Jahren in diplomatischen Beziehungen zu Israel zurückhaltend ist. Experten warnen, dass die Forderung nach einer Anerkennung Israels die Umsetzung des Atomdeals gefährden könnte.

Zudem berichten Quellen, dass während der Verhandlungen zur zivilen Nuklearvereinbarung zwischen den USA und Saudi-Arabien die Normalisierung der Beziehungen zu Israel nie ein Thema war. Dies wirft Fragen zur Transparenz und zu den tatsächlichen Bedingungen des Abkommens auf.

Quellen: Al Jazeera, Middle East Monitor, Times of Israel, Independent