Keiko Fujimori übernimmt Präsidentschaft in Peru

Keiko Fujimori, die Tochter des umstrittenen ehemaligen Präsidenten Alberto Fujimori, hat offiziell das Amt der Präsidentin von Peru übernommen. Die feierliche Zeremonie fand in der Kathedrale von Lima statt, wo zahlreiche hochrangige Vertreter aus der Politik und der Diplomatie anwesend waren. Unter den Gästen war auch der scheidende Präsident José María Balcázar, der die Amtsgeschäfte an Fujimori übergab.

Fujimori steht vor der Herausforderung, das gespaltene Land zu einen und die wirtschaftlichen sowie sozialen Probleme des Landes anzugehen. Viele Beobachter sind skeptisch, ob sie sich von dem umstrittenen Erbe ihres Vaters distanzieren kann. Ihr erster offizieller Tag im Amt begann mit einer Messe, gefolgt von einem Empfang im Präsidentenpalast, bei dem sie ihre Vision für die Zukunft des Landes darlegte.

In den kommenden Tagen wird Fujimori eine Reihe von internationalen Treffen abhalten, um die Beziehungen Perus zu seinen lateinamerikanischen Nachbarn und anderen internationalen Partnern zu stärken. Die Augen der Welt sind auf Peru gerichtet, um zu sehen, wie sich die politische Landschaft unter ihrer Führung entwickeln wird.

Quellen: El País – Americas, Al Jazeera English