Rückgang der Bestellungen aus dem Ausland in Ungarn durch neue EU-Zollgebühren

Im zweiten Quartal 2026 haben ungarische Verbraucher circa 750.000 weniger Bestellungen bei Online-Händlern außerhalb der EU aufgegeben, verglichen mit dem ersten Quartal des Jahres. Dies ist eine direkte Folge der neuen Zollgebühren, die seit kurzem in der EU in Kraft sind. Insbesondere die Plattformen Temu, Shein und AliExpress zählen zu den größten Verlierern dieser Entwicklung, da Verbraucher nun höhere Kosten beim Einkauf aus dem Ausland berücksichtigen müssen.

Analysten von PwC haben festgestellt, dass die Ungewissheit über die zukünftigen Zollregelungen und die finanziellen Belastungen viele Käufer verunsichern. Händler, die auf internationale Verkäufe angewiesen sind, müssen sich nun an die veränderten Marktbedingungen anpassen, um ihre Kunden zu halten. Dies könnte langfristige Auswirkungen auf den E-Commerce-Sektor in Ungarn haben.