Während der gemeinsamen Sitzung der Fachkomitees der Afrikanischen Union (AU) für Finanzen, Wirtschaftsplanung und Handel in Abidjan, Côte d’Ivoire, hat Äthiopien seinen neuen Zehn-Jahres-Entwicklungsplan sowie eine Reihe zentraler wirtschaftlicher Reformmaßnahmen präsentiert. Die Delegation betonte, dass diese Strategie darauf abzielt, nachhaltiges Wachstum, industrielle Entwicklung und eine stärkere Integration in den afrikanischen Binnenmarkt zu fördern.
Der Entwicklungsplan sieht unter anderem Investitionen in Infrastruktur, Landwirtschaft und digitale Technologien vor. Gleichzeitig kündigte Äthiopien weitere Schritte zur Verbesserung des Investitionsklimas an, darunter die Liberalisierung bestimmter Sektoren und die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit für Unternehmen. Die Maßnahmen wurden im Rahmen der Agenda 2063 der AU diskutiert, die eine wirtschaftlich vereinte und industrialisierte afrikanische Gemeinschaft anstrebt.
Die Präsentation in Abidjan unterstreicht Äthiopiens Bestreben, seine Rolle als wirtschaftlicher Vorreiter im Ostafrika-Raum auszubauen. Beobachter sehen darin auch ein Signal an internationale Partner, dass das Land trotz regionaler Herausforderungen an einer reformorientierten Entwicklungspolitik festhält.
Quellen: AllAfrica – Ethiopia, AllAfrica – Business