Ein schwerer Gewaltfall erschüttert die brandenburgische Region Südbrandenburg: In der Kleinstadt Ortrand entdeckten Beamte der Polizei am Wochenende die Leichen zweier Menschen, die offenbar durch Schussverletzungen ums Leben kamen. Hinzu kam die Feststellung eines 80-jährigen Mannes, der schwer verletzt in dem Gebäude aufgefunden wurde. Er ist nun der Tatverdächtige und steht im Zentrum der laufenden Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen Totschlags eingeleitet. Laut Ermittlern deuten erste Spuren darauf hin, dass der 80-Jährige eine zentrale Rolle bei dem Vorfall spielte. Ob er selbst Schussverletzungen erlitt oder sich diese selbst zugefügt hat, ist noch unklar. Die genauen Hintergründe der Tat sowie die Beziehung zwischen den Beteiligten werden derzeit intensiv untersucht.
Ortrand, eine Kleinstadt am Rande des Landkreises Elbe-Elster, ist selten Schauplatz derart schwerer Straftaten. Die Entdeckung der Leichen löste bei den Bewohnern Entsetzen aus. Die Polizei sperrte das Gelände tagelang ab, um Spuren sichern zu können. Weitere Angaben zu Motiv oder Tatverlauf machte die Behörde bisher nicht, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.
Der Fall wird nun durch die zuständige Kriminalpolizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft bearbeitet. Aufgrund der Schwere der Tat und der Beteiligung mehrerer Opfer wird von einer komplexen Aufklärung ausgegangen. Die Öffentlichkeit wird weiterhin über wesentliche Entwicklungen informiert.
Quellen: ntv – Nachrichten, Der Tagesspiegel