Dresdner Familie aus Bergnot in Österreich gerettet

Eine Familie aus Dresden ist während einer Wanderung im österreichischen Dachsteingebirge in eine Bergnot geraten. Die Eltern hatten mit ihren drei Töchtern einen anspruchsvollen hochalpinen Weg gewählt, unterschätzten jedoch die körperliche Belastung und die Wetterbedingungen. Im fortschreitenden Verlauf der Tour zeigten die Kinder erste Anzeichen von Untercoolung, woraufhin die Eltern einen Notruf absetzten.

Ein Hüttenwirt in der Nähe nahm den Hilferuf entgegen und leitete umgehend die Rettungskräfte ein. Ein Rettungshubschrauber konnte die Familie schließlich lokalisieren und die Kinder sowie die erschöpften Eltern in Sicherheit bringen. Mediziner bestätigten, dass die Mädchen glücklicherweise nur leicht unterkühlt waren und keine schweren Verletzungen erlitten hatten. Die Bergrettung lobte die schnelle Reaktion der Hüttenbesatzung und warnte vor der Unterschätzung alpiner Touren, besonders bei Familien mit Kindern.

Die Rettungsaktion unterstreicht erneut die Gefahren, die auch erfahrene Wanderer im Hochgebirge unterschätzen können. Die Dresdner Familie kehrte nach der medizinischen Erstversorgung in ihre Heimatstadt zurück. Die österreichischen Behörden erinnern regelmäßig daran, dass alpine Wanderrouten gut geplant und an das Können sowie das Alter der Teilnehmer angepasst sein müssen.

Quellen: MDR – Nachrichten, Der Tagesspiegel