Der republikanische Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, hat in einer aktuellen Stellungnahme die von der Trump-Regierung geplanten Abschiebungen von haitianischen Migranten als ‚Fehler‘ bezeichnet. Diese Migranten haben zuvor den Status des vorübergehenden Schutzes (Temporary Protected Status, TPS) genossen, der ihnen in den USA einen Aufenthalt ermöglicht. DeWine äußerte sich besorgt über die möglichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Deportationen auf Ohio.
Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant Berichten zufolge eine Welle von Abschiebungen, die sich insbesondere gegen haitianische Einwanderer richten soll. DeWine betonte, dass die Deportation dieser Menschen nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt schädlich wäre. ‚Es ist nicht gut für die Vereinigten Staaten und es ist nicht gut für den Bundesstaat Ohio‘, so der Gouverneur in einem Interview.
Die Debatte über die Abschiebungspläne wird von verschiedenen Seiten kritisch betrachtet. Menschenrechtsorganisationen und Einwanderungsbefürworter warnen vor den verheerenden Folgen einer massiven Deportation, insbesondere in Anbetracht der schwierigen Situation in Haiti, die durch politische Instabilität und wirtschaftliche Notlage geprägt ist.
Quellen: The Hill, Spiegel Online