Hitze und Gewitter: Berlin im Wechselbad extremer Wetterlagen

Die Hitzewelle über Berlin hält weiter an – doch das Wetter könnte sich innerhalb weniger Stunden dramatisch ändern. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden tagsüber erneut Temperaturen um 40 Grad erwartet, was besonders für ältere und kranke Menschen eine erhebliche gesundheitliche Belastung darstellt. Die Warnstufen für Hitzebelastung sind in der Hauptstadt weiterhin auf erhöhtem Niveau.

Am späten Nachmittag und Abend drohen jedoch starke Gewitter, begleitet von stürmischen Böen und schweren Unwettern. Besonders betroffen sein könnten Stadtteile mit wenig Grünflächen und hoher Betonbebauung, wo die sogenannte Wärmeinselwirkung besonders ausgeprägt ist. Die Berliner Feuerwehr und die Katastrophenschutzbehörden befinden sich in erhöhter Bereitschaft, um auf umgestürzte Bäume, Überschwemmungen oder Stromausfälle reagieren zu können.

Experten verweisen darauf, dass Berlin im Vergleich zu südeuropäischen Städten wie Athen oder Rom weniger gut auf extreme Hitze vorbereitet ist. Während dort schattige Arkaden, öffentliche Brunnen und flächendeckende Verdunkelungssysteme üblich sind, fehlt es in vielen Berliner Vierteln an adäquaten Maßnahmen. Die Stadtverwaltung ruft dazu auf, kühle Orte wie Bibliotheken, Einkaufszentren oder Schwimmbäder zu nutzen und regelmäßig Wasser zu trinken.

Quellen: Der Tagesspiegel