Die bayerischen Sicherheitsbehörden haben am Dienstag zwei mutmaßliche ehemalige Mitglieder des Islamischen Staates (IS) in Gewahrsam genommen. Wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, sollen die beiden Männer monatelang für die Terrorgruppe in Syrien und im Irak gekämpft haben. Die Festnahmen erfolgten im Rahmen einer koordinierten Aktion mehrerer Sicherheitsbehörden.
Die Ermittlungen laufen bereits seit mehreren Monaten. Den Männern wird vorgeworfen, sich aktiv an bewaffneten Auseinandersetzungen im Auftrag des IS beteiligt und dadurch schwere Straftaten im Sinne des deutschen Strafrechts begangen zu haben. Die Generalstaatsanwaltschaft prüft nun die Anklageerhebung wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung.
Bayerns Innenministerium betonte, die Festnahmen zeigten die kontinuierliche Wachsamkeit der Sicherheitskräfte im Umgang mit der Rückkehrgefahr ehemaliger Kämpfer. Die Behörden arbeiteten eng mit dem Bundeskriminalamt und internationalen Partnern zusammen, um potenzielle Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und abzuwehren.
Quellen: ZEIT Online – Deutschland, ZDF Heute – Nachrichten