Der FC Bayern München hat die jüngsten Pläne der FIFA für zukünftige Weltmeisterschaften scharf kritisiert. Sportvorstand Max Eberl äußerte sich in deutlichen Worten: „Das ekelt mich an“, sagte er in Bezug auf Berichte über mögliche Investorenmodelle, die den Charakter der WM verändern könnten. Die Ankündigung der FIFA, private Investoren stärker in die Organisation einzubinden, löst in München wie in der gesamten Bundesliga Befürchtungen über die Kommerzialisierung des Sports aus.
Gleichzeitig steht der Rekordmeister vor einer sportlichen Personalentscheidung: Der Vertrag von Torjäger Harry Kane läuft zum Sommer 2027 aus. Wie die Welt berichtet, haben die Verhandlungen über eine Verlängerung bereits begonnen. Möglicherweise müssten in München „besondere Ausnahmen“ gemacht werden, um den Weltstar langfristig an den Verein zu binden. Kanes Rolle als Schlüsselspieler und seine Torausbeute machen ihn zum zentralen Baustein der sportlichen Zukunft.
Der FC Bayern betont, man wolle „zeitnah eine Lösung finden, die für alle Seiten tragfähig ist“. Gleichzeitig mahnt Eberl, dass auch auf internationaler Ebene die sportliche Integrität gewahrt bleiben müsse. „Fußball ist kein Investmentfonds“, betonte er.
Quellen: FAZ Online (DE), Welt Online (DE)