Historische Dürre: Hessen erlebt trockensten Juli seit 1881

Der Juli 2026 hat in Hessen historische Rekorde aufgestellt – mit katastrophalen Auswirkungen für Landwirtschaft, Umwelt und Bevölkerung. Nach Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist dieser Monat der trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Die Folgen sind überall sichtbar: gelbe Wiesen, ausgetrocknete Bäche und bedrohlich sinkende Wasserstände in Flüssen und Stauseen.

Insbesondere in Regionen wie dem Rhein-Main-Gebiet und Nordhessen herrscht mittlerweile akute Wasserknappheit. Gemeinden rufen bereits zu sparsamem Wassergebrauch auf, landwirtschaftliche Betriebe melden erhebliche Ernteeinbußen. Experten befürchten, dass die anhaltende Dürre langfristige Schäden an Böden und Ökosystemen hinterlassen könnte.

Während im Norden Deutschlands Regenfälle die Trockenheit mildern, bleibt Hessen weiterhin von Niederschlägen weitgehend verschont. Klimaforscher warnen vor der zunehmenden Häufigkeit solcher Extremsommer und fordern eine stärkere Anpassung der Infrastruktur und Landwirtschaft an den Klimawandel.

Quellen: ntv – Nachrichten, Süddeutsche Zeitung