Die Hitzewelle im Sommer 2026 hat in Hessen verheerende gesundheitliche Folgen. Laut aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sind seit Beginn der extremen Temperaturen mehr als 1300 Menschen in Folge der Hitze gestorben. Dieser Wert übertrifft bereits jetzt den bisherigen Höchstwert für ein Kalenderjahr.
Die Zahl basiert auf statistischen Modellen, die Todesfälle analysieren, die unter Hitzeeinfluss stehen – etwa durch Kreislaufversagen, Nierenversagen oder verschärfte Vorerkrankungen. Betroffen sind vor allem Menschen über 70 Jahre sowie Personen mit chronischen Erkrankungen. In vielen Fällen wurde der Hitzeeinfluss erst im Nachhinein erkannt.
Experten warnen, dass die Zahl weiter steigen könnte, da die Temperaturen auch Anfang August weiter über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen arbeiten derzeit an Notfallplänen, um besonders gefährdete Gruppen zu schützen. Die Landesregierung hat zudem eine Hitzewarnung aufrechterhalten und ruft zur verstärkten Versorgung von Risikopatienten auf.
Quellen: FAZ Online, Süddeutsche Zeitung