Die Bewohner Berlins müssen sich in den kommenden Tagen auf extreme Hitzeeinflüsse gefasst machen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Sonntag eine amtliche Warnung vor „extremer Wärmebelastung“ für die Hauptstadtregion ausgegeben. Am Dienstag sollen die Temperaturen laut Prognose Spitzenwerte von bis zu 35 Grad erreichen.
Neben der anhaltenden Trockenheit werden voraussichtlich auch Schauer und einzelne Gewitter auftreten, die jedoch nur temporär Erleichterung bringen dürften. Besonders betroffen sind städtische Ballungsgebiete, wo die sogenannte Wärmeinsel-Wirkung durch Asphaltflächen und dichte Bebauung die Temperaturen zusätzlich ansteigen lässt.
Behörden und Sozialämter rufen vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, Kinder und Obdachlose dazu auf, tagsüber die Wohnung nicht zu verlassen, ausreichend Flüssigkeit zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung zu meiden. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken, Schwimmbäder und Kühllounges wurden als Rückzugsorte beworben.
Die Stadtverwaltung prüft zudem, ob zusätzliche Maßnahmen im Rahmen des Hitzeschutzplans erforderlich werden, darunter verstärkte Trinkwasserversorgung in Parks oder mobile Versorgungstrupps für wohnungslose Personen. Experten betonen, dass solche Hitzewellen aufgrund des Klimawandels zunehmend zur neuen Normalität werden könnten.
Quellen: Der Tagesspiegel