Am frühen Morgen des 3. August 2026 kam es auf der Autobahn 24 in Brandenburg, in Höhe von Fehrbellin, zu einem schweren Auffahrunfall, bei dem insgesamt sieben Menschen verletzt wurden. Laut Polizeiangaben fuhr ein 19-jähriger Autofahrer trotz Stauwarnungen auf ein stehendes Fahrzeug auf, das sich am Stauende gebildet hatte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das vorausfahrende Fahrzeug auf ein weiteres Auto geschoben, woraufhin eine Kettenreaktion ausgelöst wurde.
Unter den Verletzten befindet sich eine 18-jährige Frau, die schwer verletzt wurde und mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden musste. Die übrigen sechs Verletzten erlitten zum Teil leichte bis mittelschwere Verletzungen und wurden vor Ort behandelt oder zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die genaue Unfallursache wird derzeit von der Verkehrspolizei ermittelt, jedoch deuten erste Hinweise auf Unaufmerksamkeit des jungen Fahrers hin.
Die A24 war für mehrere Stunden vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Richtung Hamburg und Berlin führte. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern, die Verletzten zu bergen und den Verkehr umzuleiten. Mittlerweile wurde die Autobahn wieder freigegeben, allerdings kam es im Berufsverkehr zu langanhaltenden Staus.
Die Polizei warnt erneut vor Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr, besonders in Stausituationen auf überlandstraßen. Die Zahl der Unfälle in Brandenburg auf Bundesautobahnen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen, was verstärkte Aufklärungskampagnen notwendig macht.
Quellen: Der Tagesspiegel