Die Pläne des ‚Friedensrats‘ für einen Rückzug israelischer Truppen aus dem Gazastreifen stoßen auf Widerstand in Jerusalem. Berichten zufolge forderte Premierminister Benjamin Netanyahu als unverzichtbaren ersten Schritt die vollständige Entwaffnung der Hamas. Diese Bedingung wurde in einem Treffen mit Vertretern des ‚Friedensrats‘ deutlich, die Israel zur Beendigung der Angriffe auf den Gazastreifen drängen.
Der ‚Friedensrat‘ unter der Leitung von Nickolay Mladenov argumentiert, dass ein Abzug ohne diese Maßnahme nicht durchführbar sei. Die israelische Armee hat kürzlich einen Kommandanten der palästinensischen Islamischen Dschihad in einem Luftangriff getötet, was die Spannungen in der Region weiter erhöht hat.
Netanyahu und seine Regierung stehen unter Druck, während die Gewalt im Gazastreifen und die Aggressionen von Siedlern im Westjordanland anhalten. Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Palästinenser, Varsen Aghabekian Shahin, bezeichnete die Gewalt der israelischen Siedler als eine „komplementäre Säule“ der Siedlungsexpansion.
Quellen: FAZ Online, Middle East Monitor