An der University of Cape Town (UCT) hat Professor Djiby Thiam am 30. Juli seine offizielle Antrittsvorlesung als ordentlicher Professor abgehalten. Der Fokus seiner Rede lag auf der Ökonomie von Wasser und der Notwendigkeit klimaresilienter Strukturen in afrikanischen Ländern – ein Thema mit hoher Relevanz angesichts zunehmender Dürren und Wasserknappheit im südlichen Afrika.
Die Veranstaltung fand vor einem ausgewählten Publikum statt, darunter Familie, Kollegen und sein ehemaliger Doktorvater, der eigens aus Frankreich angereist war. In seiner Rede betonte Thiam die Verflechtung von ökonomischer Planung, Ressourcenmanagement und Klimaanpassung – insbesondere im Kontext informeller Siedlungen und ländlicher Regionen, die besonders verwundbar sind.
Klimaökonomie im Fokus akademischer Forschung
Thiams Arbeit beleuchtet, wie politische Entscheidungen und Investitionen gezielt zur Verbesserung der Wassersicherheit beitragen können. Er plädierte für integrierte Ansätze, die sowohl technische Lösungen als auch soziale Gerechtigkeit berücksichtigen. Seine Forschung könnte zukünftig maßgeblich zur Gestaltung von Politikempfehlungen in Südafrika und der Region beitragen.
Die UCT würdigte Thiam als wichtigen Akteur in der wachsenden Disziplin der Klimaökonomie und hob seine internationale Zusammenarbeit sowie seine interdisziplinäre Herangehensweise hervor. Die Antrittsvorlesung markiert den formellen Beginn seiner Professur und unterstreicht die Rolle der Universität als Zentrum für nachhaltigkeitsorientierte Forschung im globalen Süden.
Quellen: AllAfrica – South Africa