Handelsvolumen zwischen Angola und China erreicht 10,8 Milliarden US-Dollar

Die Handelsbeziehungen zwischen Angola und China haben im ersten Quartal 2026 ein beachtliches Handelsvolumen von 10,8 Milliarden US-Dollar erreicht. Dies gab der chinesische Botschafter in Angola, Zhang Bin, am Montag in Luanda bekannt. Er prognostizierte, dass der jährliche Handel bis Dezember 2026 auf insgesamt 20,8 Milliarden US-Dollar anwachsen könnte, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr darstellt.

Öl und Infrastruktur im Fokus

Angola exportiert überwiegend Rohöl nach China, das wiederum Infrastrukturprojekte, Maschinen und Konsumgüter nach Angola liefert. Diese Handelsbeziehung bleibt eine der wichtigsten für die angolanische Wirtschaft, die weiterhin stark von Ölexporten abhängig ist. Gleichzeitig bemüht sich Angola, die Wirtschaft zu diversifizieren, wobei chinesische Investitionen in Landwirtschaft, Logistik und Energie zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Strategische Partnerschaft wird ausgebaut

Die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern basiert auf langjährigen Abkommen im Energie- und Baubereich. Zahlreiche Straßen, Krankenhäuser und Regierungsgebäude in Angola wurden mit chinesischer Finanzierung errichtet. Botschafter Zhang betonte, dass China weiterhin ein verlässlicher Partner für Entwicklung und wirtschaftliche Stabilität in Angola sei. Die Prognose für das Jahresende unterstreicht das wachsende Vertrauen beider Seiten in die Handelsbeziehung.

Quellen: AllAfrica – Central Africa