Angola: Regierung stellt Unterstützung für Opferfamilien nach Busunglück in Cuanza-Sul sicher

Die angolanische Regierung hat am Montag die Einrichtung einer multisektoralen Unterstützungsmission angekündigt, um den Angehörigen der Opfer und den Überlebenden eines schweren Verkehrsunfalls in der Provinz Cuanza-Sul zu helfen. Bei dem Unfall auf der Nationalstraße EN 100 kamen 22 Menschen ums Leben, 12 weitere wurden verletzt. Die Kommission soll psychosoziale Betreuung, finanzielle Unterstützung und administrative Hilfe leisten.

Koordinierte Hilfe durch staatliche Stellen

Die Kommission setzt sich aus Vertretern mehrerer Ministerien sowie lokalen Behörden zusammen und wird von staatlichen Sozialdiensten unterstützt. Ziel ist es, die Hinterbliebenen umfassend zu betreuen und den Überlebenden den Zugang zu medizinischer und rechtlicher Versorgung zu erleichtern. Die genauen Modalitäten der finanziellen Unterstützung wurden noch nicht bekannt gegeben, jedoch versicherte die Regierung eine schnelle und transparente Abwicklung.

Verkehrssicherheit im Fokus

Der Unfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit auf Angolas Straßen auf, insbesondere auf den Nationalstraßen, die oft schlecht gewartet sind. Die EN 100 verbindet wichtige Regionen des Landes und ist stark frequentiert. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu schweren Unfällen, was Experten zu wiederholten Appellen für bessere Infrastruktur, Fahrzeugkontrollen und Verkehrsaufsicht veranlasst hat. Die Regierung kündigte an, die Umstände des Unglücks untersuchen zu lassen.

Quellen: AllAfrica – Central Africa