In Magdeburg hat ein 13-jähriger Junge beim Aufhängen von Wahlplakaten der AfD einen gewalttätigen Angriff erlebt. Laut Polizeiangaben wurde der Teenager am Dienstagmorgen von einem unbekannten Radfahrer ins Gesicht geschlagen. Der Vorfall ereignete sich in einem Stadtteil von Magdeburg, wo der Jugendliche im Rahmen einer ehrenamtlichen Aktion Plakate der rechtspopulistischen Partei anbrachte.
Der Täter, ein Mann auf einem Fahrrad mit auffälligem Tattoo am Arm, flüchtete nach dem Angriff in unbekannte Richtung. Der 13-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde medizinisch versorgt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Bislang gibt es keine Spur zur Identität des Täters.
Der Vorfall wirft erneut Fragen nach der Sicherheit von Wahlkampfhelfern auf, insbesondere im Kontext zunehmender politischer Polarisierung. Die AfD äußerte sich entsetzt über den Angriff und forderte mehr Schutz für ihre Aktivisten. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob der Angriff politisch motiviert war.
Die Stadt Magdeburg, Hauptstadt von Sachsen-Anhalt, steht im Fokus der Landtagswahlkampagne, die in den kommenden Wochen intensiver wird. Überparteiliche Beobachter mahnen zu mehr Respekt im politischen Diskurs und warnen vor einer Eskalation im Straßenwahlkampf.
Quellen: MDR – Nachrichten