Der Generalinspekteur der liberianischen Polizei, Coleman, hat öffentlich jegliche Verbindungen zu Drogenkartellen entschieden zurückgewiesen. In einer persönlichen Mitteilung auf seiner Facebook-Seite distanzierte er sich von den Vorwürfen, die seit Wochen indirekt in der Öffentlichkeit kursieren. „Kriminelle Organisationen gedeihen dort, wo Angst, Schweigen und institutionelle Schwäche herrschen. Sie werden in Liberia nicht wieder Fuß fassen“, betonte er in seiner Erklärung.
Die Stellungnahme wirkt wie eine Reaktion auf eine anhaltende Welle der Spekulationen, ob Teile der Sicherheitskräfte in den jüngsten Drogenskandal des Landes verwickelt sein könnten. Beobachter bemerken, dass Coleman normalerweise über offizielle Kanäle kommuniziert – die Wahl eines privaten Social-Media-Posts unterstreicht den emotionalen Charakter der Äußerung.
Die Behörden stehen unter wachsendem Druck, Transparenz im Umgang mit organisiertem Verbrechen herzustellen. Zuletzt hatte auch Präsident Boakai in einer dramatischen Ansprache gedroht: „Wir werden euch finden.“ Ob das Justizsystem allerdings in der Lage ist, hochrangige Täter zur Rechenschaft zu ziehen, bleibt abzuwarten.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – West Africa