Potsdamer Stadtbande schenkt benachteiligten Kindern Zeit und Perspektive

In Potsdam sorgt ein ehrenamtliches Engagement für neue Perspektiven – besonders für Kinder aus benachteiligten Familien. Das Projekt „Stadtbande“ der Bürgerstiftung Potsdam bringt Paten und Kinder zusammen, um gemeinsam die Stadt zu erkunden und erlebnisreiche Stunden außerhalb des Alltags zu verbringen. Viele der beteiligten Kinder hätten sonst kaum Gelegenheit, die Innenstadt oder kulturelle Angebote kennenzulernen, berichtet die Initiative.

Die Idee ist einfach, aber wirksam: Einmal pro Woche treffen sich Paten mit ihren Schützlingen, um gemeinsam Museen zu besuchen, im Park zu spielen oder einfach nur einen Kaffee zu trinken. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung, sondern vor allem um Beziehung, Vertrauen und gesellschaftliche Teilhabe. Die Stadtbande sieht sich als Brücke zwischen unterschiedlichen Milieus – eine Möglichkeit, soziale Isolation abzubauen und jungen Menschen das Gefühl zu geben, wertgeschätzt zu werden.

Seit Jahren wächst das Engagement, doch die Nachfrage übersteigt weiterhin das Angebot. Die Bürgerstiftung ruft daher verstärkt zur Mithilfe auf, insbesondere von Personen, die langfristig Zeit und Interesse mitbringen. Auch Schulen und soziale Einrichtungen arbeiten zunehmend mit dem Projekt zusammen, um bedürftige Familien gezielt einzubeziehen.

Quellen: Der Tagesspiegel