In der iranischen Hauptstadt Teheran wird der Krieg mit den USA nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch durch eindrucksvolle visuelle Propaganda geführt. Riesige, staatlich finanzierte Plakate und Wandmalereien verwandeln die Wände der Stadt in Schaukästen für die offizielle Erzählung der Regierung. Diese visuelle Strategie wurde während der Islamischen Revolution entwickelt und hat durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz eine neue Dimension erreicht.
Die Wandmalereien zeigen oft militärische Themen und propagieren den Widerstand gegen den Westen, insbesondere gegen die Vereinigten Staaten. Die Regierung nutzt diese Kunstform, um ihre Botschaften sowohl im Inland als auch international zu verbreiten. Ziel ist es, die eigene Sichtweise auf den Konflikt zu stärken und den Bürgern ein Gefühl der Einheit und des Widerstands zu vermitteln.
Diese Art der Propaganda ist nicht nur ein Mittel zur Informationsverbreitung, sondern auch ein Werkzeug, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und die Loyalität der Bevölkerung zu sichern. In Zeiten zunehmender Spannungen, insbesondere im Hinblick auf militärische Auseinandersetzungen im Nahen Osten, spielt diese visuelle Kriegsführung eine entscheidende Rolle.
Quellen: France 24