Drohnen-Absturz am Leipziger Flughafen: Bundespolizei verstärkt Anti-Drohnen-Einheit

Ein gefährlicher Vorfall am Leipziger Flughafen hat zu umfassenden Sicherheitsmaßnahmen auf Bundesebene geführt. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, schlug eine mit Sprengstoff beladene Drohne auf einem Flugzeug ein, ohne eine Explosion auszulösen – ein glücklicher Zufall, der eine Katastrophe verhinderte. Die Kameraaufnahmen des Vorfalls, über die die ZEIT verfügt, zeigen, dass es sich nicht um eine Warnung, sondern um einen gezielten Angriff gehandelt haben muss.

Als direkte Konsequenz daraus verfügte Innenminister Alexander Dobrindt die Verdopplung der Anti-Drohnen-Einheit der Bundespolizei. Der Leipziger Flughafen erhält zudem neue Abwehrtechnik, um künftige Bedrohungen frühzeitig erkennen und abwehren zu können. Verkehrsminister Volker Bilger betonte, dass die Sicherheit der Flughäfen höchste Priorität habe, und kündigte an: „Ich will bei der weiteren Ausrüstung beschleunigen, was geht.“

Obwohl Russland den Vorfall offiziell dementiert, sehen internationale Beobachter mögliche Verbindungen ins Ausland. Auch US-amerikanische Medien diskutieren eine mögliche Einbindung russischer Akteure oder verbündeter Netzwerke. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die Bundesregierung über eine bundesweite Modernisierung der Flughafensicherheit nachdenkt.

Quellen: MDR – Deutschland, Der Tagesspiegel, Spiegel Online – Deutschland, ZEIT Online – Deutschland