Kolumbien wurde am Montag von einem der schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten heimgesucht. Das Beben der Stärke 7,4 ereignete sich in den westlichen und zentralen Regionen des Landes und hinterließ eine Spur der Zerstörung. Laut der neuesten Berichte kamen mindestens 132 Menschen ums Leben, und etwa 570 Personen erlitten Verletzungen. Die Behörden warnen, dass diese Zahlen vorläufig sind, da die Rettungsarbeiten noch andauern.
Besonders betroffen sind die Städte in den Erdbebengebieten, wo Rettungskräfte unermüdlich nach Überlebenden suchen. Augenzeugen berichten von dramatischen Szenen, als Gebäude einstürzten und panische Menschen auf die Straßen flüchteten. Ein Video zeigt, wie Deckenteile eines Flughafens herabstürzen und Trümmer sowie Staub die Luft füllen.
Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella steht nun vor einer gewaltigen Herausforderung. Erst drei Tage im Amt, muss er mit den verheerenden Auswirkungen des Erdbebens umgehen und das Land durch diesen Notstand führen. Die Regierung hat den Ausnahmezustand ausgerufen und internationale Hilfe angefordert, um die Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten zu unterstützen.
Die kolumbianische Diaspora in den Vereinigten Staaten, insbesondere in Florida, zeigt sich ebenfalls betroffen. Viele suchen verzweifelt nach Nachrichten von ihren Angehörigen und organisieren Hilfsmaßnahmen. Die internationale Gemeinschaft hat ihre Solidarität bekundet und verspricht Unterstützung in dieser schweren Stunde.
Quellen: Mercopress, Welt Online, BBC News, El País