Uganda verschärft Sicherheitsregeln: Busfahrerwechsel bei Langstrecken nun Pflicht

Die ugandische Regierung hat strenge neue Vorschriften zur Bekämpfung von Fahrermüdigkeit im Fernverkehr erlassen. Ab sofort müssen Busunternehmen ihre Fahrer nach langen Strecken austauschen, um Unfälle durch Erschöpfung zu reduzieren. Die Maßnahme folgt auf eine Reihe schwerer Verkehrsunfälle in den vergangenen Wochen, die landesweit Aufmerksamkeit auf die mangelnden Sicherheitsstandards im öffentlichen Personenverkehr lenkten.

Behörden betonen, dass die neue Regelung insbesondere auf Fernstrecken zwischen Großstädten wie Kampala, Gulu und Mbale greift, wo Fahrer oft über zehn Stunden am Stück unterwegs waren. „Dies ist eine dringend benötigte Intervention“, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums. „Ermüdung ist unsichtbar, aber genauso tödlich wie überhöhte Geschwindigkeit.“

Die Busunternehmen wurden angewiesen, Personal- und Einsatzpläne entsprechend anzupassen. Kontrollen an Autobahnraststätten und Busbahnhöfen sollen sicherstellen, dass die Vorgaben eingehalten werden. Gewerkschaften begrüßten die Entscheidung, forderten jedoch zusätzliche Investitionen in Ruhezonen und medizinische Betreuung für Fahrer.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Business