Pentagon-Bericht enthüllt zivile Opferzahlen durch US-Luftangriffe im Jemen

Ein neuer Bericht des Pentagon hat auf die verheerenden Auswirkungen der US-Luftangriffe im Jemen hingewiesen. Laut dem unklassifizierten Dokument kamen im Jahr 2025 insgesamt 153 Zivilisten durch die militärischen Operationen ums Leben. Diese Zahlen verdeutlichen die humanitären Kosten, die mit dem andauernden Konflikt im Jemen verbunden sind.

Die US-amerikanische Militärkampagne zielt vor allem auf die Houthi-Rebellen ab, die seit Jahren gegen die international anerkannte Regierung kämpfen. Obwohl die US-Regierung betont, dass sie sich bemüht, zivile Opfer zu minimieren, zeigen diese neuen Daten die Herausforderungen, die mit militärischen Einsätzen in einem so komplexen Konflikt verbunden sind.

Die Zunahme ziviler Opfer hat international Besorgnis ausgelöst und wirft Fragen zur Rechtfertigung und zur Strategie der US-Intervention im Jemen auf. Menschenrechtsorganisationen fordern mehr Transparenz und Verantwortung in Bezug auf militärische Aktionen, die zu einem Anstieg der humanitären Krise im Land beitragen. Der Bericht ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Jemen-Konflikt nicht nur regional, sondern auch international weitreichende Auswirkungen hat.

Quellen: Al Jazeera English