Rashad al-Alimi, der Vorsitzende des Präsidentenrats im Jemen, hat in einer aktuellen Erklärung betont, dass die Regierung nicht an einem neuen Waffenstillstand mit den Houthis interessiert sei. „Wir sind nicht für einen neuen Waffenstillstand, der frühere Erfahrungen reproduziert,“ sagte Alimi und unterstrich die Notwendigkeit eines „dauerhaften und nachhaltigen Friedens“. Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Konflikt im Jemen weiterhin anhält und die humanitäre Situation im Land kritisch bleibt.
Alimi wandte sich an die internationale Gemeinschaft und forderte Unterstützung für einen Frieden, der auf einer stabilen staatlichen Struktur basiert. Die Houthis, die seit 2014 eine bedeutende Rolle im Konflikt spielen, sind nach wie vor eine starke militärische Kraft im Land, und die Aussichten auf eine Einigung scheinen derzeit gering zu sein.
Die Aussage des Präsidentenrats-Vorsitzenden wird inmitten von steigenden Spannungen und anhaltenden Kämpfen zwischen den Konfliktparteien gemacht. Die internationale Gemeinschaft ist besorgt über die humanitären Folgen des Krieges, der in den letzten Jahren Millionen von Menschen in Not gebracht hat. Alimi’s Stellungnahme könnte die Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung weiter dämpfen.
Quellen: Middle East Eye