Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt auf zweithöchste Stufe

In weiten Teilen Brandenburgs hat die Waldbrandgefahr am 13. August 2026 die Warnstufe 4 von 5 erreicht. Wie aktuelle Angaben des Landesamts für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zeigen, sind insbesondere neun Landkreise von der erhöhten Gefahr betroffen. Zu diesen zählen unter anderem die Regionen um Cottbus, Potsdam-Mittelmark, Oberspreewald-Lausitz und der Uckermark. Die Behörden warnen vor unkontrollierten Bränden, besonders angesichts der anhaltenden Trockenheit und hohen Temperaturen.

Die aktuelle Wetterlage begünstigt die rasche Ausbreitung von Feuer: Niederschlagsmengen bleiben seit Wochen unter dem langjährigen Durchschnitt, während die Temperaturen tagsüber regelmäßig die 30-Grad-Marke überschreiten. Die Bodenfeuchte ist extrem gering, und das Unterholz ist stark ausgetrocknet. Experten befürchten, dass bereits kleinste Brandherde sich binnen kürzester Zeit zu größeren Waldbränden ausweiten können.

Immer mehr Kommunen reagieren mit lokalen Verboten für offenes Feuer im Wald. Auch das Rauchen im Waldgebiet wird zunehmend untersagt. Die Feuerwehren befinden sich in erhöhter Bereitschaft, und Luftbeobachtungen durch Drohnen sowie Hubschrauber werden verstärkt. Sollte sich die Wetterlage nicht bald bessern, könnte in einzelnen Regionen bereits in den kommenden Tagen die höchste Warnstufe 5 ausgerufen werden.

Die Landesregierung ruft die Bevölkerung dazu auf, besondere Vorsicht walten zu lassen. „Jeder einzelne kann dazu beitragen, Brände zu verhindern“, betonte eine Sprecherin des Innenministeriums. „Dazu gehört, Waldgebiete nur auf ausgewiesenen Wegen zu nutzen und jegliche Feuerquellen strikt zu vermeiden.“

Quellen: Der Tagesspiegel