Kolumbien wurde am Montag von einem der stärksten Erdbeben dieses Jahrhunderts erschüttert. Das Beben der Stärke 7,4 hat über 265 Menschenleben gefordert und mehr als 3.500 Menschen verletzt, während fast 500 Personen noch vermisst werden. Die kolumbianischen Behörden haben die Rettungsmaßnahmen in die ‚Endphase‘ überführt, während die Suche nach weiteren Überlebenden fortgesetzt wird.
Präsident Abelardo de la Espriella hat angekündigt, eine wirtschaftliche Notlage zu erklären, um die zerstörten Häuser und kleinen Unternehmen wieder aufzubauen. In einer Presseerklärung betonte er, dass die Regierung zunächst Soforthilfen bereitstellen werde, um die Betroffenen temporär zu unterstützen.
Trotz internationaler Hilfsangebote hat die kolumbianische Regierung keine ausländischen Rettungsteams zugelassen, was in der Öffentlichkeit für Überraschung und Missverständnisse gesorgt hat. Der neue Präsident steht vor der Herausforderung, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen, während sein Krisenmanagement auf die Probe gestellt wird.
Quellen: Buenos Aires Times, Colombia Reports, France 24 – World, Al Jazeera English