In Ruanda intensivieren die zuständigen Behörden ihre Bemühungen, die Ausbreitung des Rift-Valley-Fiebers (RVF) unter Rindern, Ziegen und Schafen einzudämmen. Wie lokale Führungskräfte und Tierhalter berichten, werden systematisch Haushalte und Weideflächen inspiziert, um infizierte Tiere frühzeitig zu erkennen und die Übertragung auf gesunde Herden zu verhindern.
Zur Bekämpfung der viralen Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird und auch auf Menschen übertragbar ist, wurden in mehreren Dörfern gezielte Impfstationen eingerichtet. Diese sollen den Zugang zur notwendigen Veterinärversorgung für Landwirte in ländlichen Regionen verbessern. Die Behörden arbeiten eng mit lokalen Gemeinschaften zusammen, um Aufklärung über Hygienemaßnahmen und tiermedizinische Prävention zu betreiben.
Rift-Valley-Fieber kann bei Mensch und Tier schwere Verläufe nehmen, insbesondere bei Schwangeren Tieren, bei denen es häufig zu Fehlgeburten führt. Die aktuelle Reaktion der Regierung zielt darauf ab, wirtschaftliche Einbußen in der Landwirtschaft zu minimieren und eine größere epidemiologische Krise abzuwenden. Internationale Gesundheitsorganisationen beobachten die Lage aufmerksam, während Ruanda seine bewährten Strukturen für Krisenmanagement im Bereich Tiergesundheit aktiviert.
Quellen: New Times