Katar wehrt sich gegen offene Briefe der AFC zur FIFA-Spitze

Der Präsident des katarischen Fußballverbands, Hamad bin Khalifa Al-Thani, hat sich in einer aktuellen Stellungnahme gegen die offene Kritik der Asiatischen Fußballkonföderation (AFC) an FIFA-Präsident Gianni Infantino gewandt. Al-Thani bemängelte den fehlenden Dialog zwischen der AFC und Katar, insbesondere im Hinblick auf die Unterstützung der katarischen Position in der laufenden Diskussion über die Führung der FIFA.

In seiner Erklärung betonte Al-Thani, dass die AFC bei der Veröffentlichung des offenen Briefes nicht ausreichend Rücksprache mit Katar gehalten habe, was zu einem Missverständnis über die Positionen und Interessen des katarischen Fußballverbands geführt habe. Die offene Kritik, die sich gegen Infantino richtete, sei nicht im besten Interesse des Fußballs in Katar und der Region.

Die Situation wirft Fragen über die zukünftige Zusammenarbeit innerhalb des asiatischen Fußballs auf und könnte Auswirkungen auf die Unterstützung katarischer Projekte und Initiativen im internationalen Fußball haben. Katar, das als Gastgeber der FIFA-Weltmeisterschaft 2022 große Investitionen in den Fußball geleistet hat, sieht sich nun in der Position, seine Stimme in den internationalen Fußballgremien zu stärken und klarzustellen, wie wichtig ein respektvoller Dialog ist.

Quellen: Al Jazeera English