Ein Unternehmen aus dem Weimarer Land hat einen innovativen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel geleistet: den sogenannten City Cube. Dieser portable Kühlraum soll Städtern eine kurzfristige Auszeit von der Hitze ermöglichen – besonders dort, wo schattige Plätze oder klimatisierte Gebäude rar sind. Entwickelt wurde das Modul, um in Zeiten extremer Hitzewellen als öffentliche Abkühlzone in Fußgängerzonen, Parks oder vor Bahnhöfen aufgestellt zu werden.
Der City Cube funktioniert autark und ist mit einer effizienten Klimatisierungstechnik ausgestattet, die auch bei hohen Außentemperaturen eine angenehme Innentemperatur gewährleistet. Er verfügt über Sitzgelegenheiten, Lüftung und eine UV-geschützte Umgebung. Das Konzept stößt nicht nur bei Kommunen auf Interesse, sondern auch bei Expert:innen für städtische Klimaanpassung. Angesichts der zunehmenden Hitzewellen in Thüringen, wie sie auch in Erfurt, Jena oder Weimar immer häufiger auftreten, könnte der Kubus künftig fester Bestandteil städtischer Infrastruktur werden.
Das Weimarer Unternehmen arbeitet bereits mit Stadtverwaltungen an Pilotprojekten. Ziel ist es, bis zur nächsten Sommerperiode mehrere City Cubes in thüringischen Städten zu installieren. Die Erfindung zeigt, wie regionale Innovationen auf lokalen Herausforderungen des Klimawandels reagieren – und dabei bundesweite Aufmerksamkeit gewinnen.
Quellen: MDR – Nachrichten