In der Nacht zum Sonntag ereignete sich im Osten Ungarns ein schwerer Busunfall, bei dem ein Reisebus aus Polen verunglückte. Der Bus kam auf der Autobahn M3, östlich von Budapest, von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Graben. Nach ersten Berichten der Polizei verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle, nachdem er am Steuer eingeschlafen war.
Bei dem Unglück starben mindestens zwölf Personen, darunter Passagiere aus Polen. Die Rettungsdienste waren schnell vor Ort und konnten insgesamt 35 Personen aus dem Bus befreien, während mehrere Passagiere unter dem Fahrzeug eingeklemmt waren. Die genaue Zahl der Verletzten ist noch unklar, jedoch wird von zahlreichen Schwerverletzten ausgegangen.
Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar äußerte sein Beileid und kündigte eine umfassende Untersuchung des Vorfalls an. „Wir müssen sicherstellen, dass so etwas nie wieder passiert“, sagte er in einer ersten Stellungnahme. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf den Fahrer und die Umstände des Unfalls.
Der Bus war mit insgesamt 57 Fahrgästen und zwei Fahrern besetzt. Angehörige der Opfer wurden umgehend informiert und erhalten Unterstützung.
Quellen: Welt Online, FAZ Online