Frankfurt steht im Zeichen der internationalen Spitzensportler: Bei den Weltmeisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik hat Darja Varfolomeev am Samstag erneut Gold gewonnen. Die 20-jährige Deutsche, die in Rüsselsheim aufgewachsen ist und für Hessen startet, triumphierte in der Einzel-Kür mit dem Band und sicherte sich damit ihre dritte Goldmedaille der WM. Ihre Darbietung im Festhalle Frankfurt wurde mit Standing Ovations belohnt.
Varfolomeev zeigte eine nahezu fehlerfreie Aufführung, kombinierte präzise Handhabung des Geräts mit tänzerischer Eleganz und emotionaler Ausdruckskraft. Mit einer Gesamtpunktzahl von 37,450 behauptete sie sich souverän vor Konkurrentinnen aus Bulgarien und Aserbaidschan. Bereits zuvor hatte sie Gold in den Disziplinen Reifen und Keulen gewonnen.
Die WM in Frankfurt gilt als Meilenstein für den deutschen Rhythmischen Sport. Der Deutsche Turner-Bund lobte die Organisation und die hohe Zuschauerresonanz. Für Hessen als Gastgeberregion ist die erfolgreiche Durchführung ein Prestigegewinn im Bereich internationaler Sportveranstaltungen. Varfolomeev selbst zeigte sich überwältigt: „Frankfurt ist für mich wie eine zweite Heimat. Diese Unterstützung zu spüren, ist unglaublich.“
Quellen: ntv – Nachrichten, FAZ Online