Somalia: Drei Al-Shabaab-Kommandeure bei Militäroperation getötet

Die Nationale Geheimdienst- und Sicherheitsbehörde Somalias (NISA) hat am Sonntag die Tötung von drei führenden Al-Shabaab-Kommandeuren bei einer gezielten Militäroperation im Distrikt Maxaas der zentralen Region Hiiraan bestätigt. Ein weiterer hochrangiger Kämpfer wurde bei der Aktion schwer verletzt, wie offizielle Quellen berichteten.

Die Operation, die von NISA und verbündeten Sicherheitskräften durchgeführt wurde, zielte darauf ab, die militärische Führung der islamistischen Extremistenbewegung Al-Shabaab zu schwächen. Die Behörden nannten keine weiteren Details zu den Identitäten der Getöteten, betonten aber, dass es sich um Schlüsselfiguren in der regionalen Befehlsstruktur der Gruppe gehandelt habe.

Die Anti-Terror-Operationen in Hiiraan sind Teil der andauernden Bemühungen der somalischen Regierung, die Präsenz von Al-Shabaab in ländlichen und schwer zugänglichen Gebieten zurückzudrängen. In den letzten Monaten hat die Regierung unter Präsident Hassan Sheikh Mohamud eine verstärkte Sicherheitsstrategie verfolgt, die auf enger Zusammenarbeit mit afrikanischen und internationalen Partnern beruht. Die Behörden warnen jedoch vor der Fähigkeit der Extremisten, sich neu zu organisieren, und rufen zu anhaltender Wachsamkeit auf.

Quellen: AllAfrica – East Africa