Knapp eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in Kolumbien, das die Region Valle del Cauca mit einer Stärke von 7,4 erschütterte, haben die Behörden in der Stadt Cali das Ende der Such- und Rettungsphase erklärt. Nach über 140 Stunden unermüdlicher Rettungsarbeiten konzentrieren sich die Einsatzkräfte nun auf die Bergung der letzten vermissten Personen und die Räumung der Trümmer.
Das Erdbeben hat in der Region erhebliche Schäden verursacht und zahlreiche Gebäude zerstört. Die genaue Anzahl der Opfer in Kolumbien beläuft sich auf über 280 Tote, während das benachbarte Venezuela ebenfalls stark betroffen ist. Internationale und nationale Hilfsorganisationen haben psychologische Unterstützung für die Überlebenden geleistet, die nicht nur mit dem Verlust ihrer Angehörigen, sondern auch mit der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen konfrontiert sind.
Die kolumbianische Regierung hat um internationale Hilfe gebeten, um den Wiederaufbauprozess zu beschleunigen und den betroffenen Gemeinden schnellstmöglich zu helfen. Neben der physischen Infrastruktur muss auch die mentale und emotionale Unterstützung der Überlebenden im Fokus stehen, da viele von ihnen weiterhin unter den Auswirkungen des Erdbebens leiden.
Quellen: BBC Mundo, Mercopress