US-Präsident Donald Trump hat am Montag mit einem Bombenangriff auf Oman gedroht, sollte sich das Land einem möglichen US-Abkommen mit dem Iran zur Zukunft der Straße von Hormuz widersetzen. Der Präsident äußerte sich in einem Interview und betonte die strategische Bedeutung der Wasserstraße, die für den internationalen Ölhandel von zentraler Bedeutung ist.
Oman, das traditionell als Vermittler zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten fungiert, steht nun unter Druck, sich klar zu positionieren. Trumps Drohung könnte die diplomatischen Bemühungen des Sultanats gefährden, das versucht, deeskalierend auf die Spannungen zwischen den beiden Nationen zu wirken. Trump hatte zuvor betont, dass die USA an einem friedlichen Abkommen interessiert seien, jedoch keine Kompromisse eingehen würden, die die Sicherheit ihrer Interessen gefährden.
Die Situation ist angespannt, insbesondere da Oman in den letzten Wochen Gespräche mit dem Iran geführt hat, um die Stabilität in der Region zu fördern und mögliche Konflikte zu verhindern. Diese Drohung könnte nicht nur die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Oman belasten, sondern auch die gesamte Region destabilisieren.
Quellen: Welt Online, Spiegel Online