Edward Zimbardi, ein 59-jähriger Mann aus Flowery Branch, Georgia, wurde von den fidschianischen Behörden abgeschoben, um sich in den USA wegen schwerer Betrugsvorwürfe zu verantworten. Die US-Behörden werfen ihm vor, in einem Krypto-Ponzi-Schema über 6.000 Investoren betrogen und dabei einen Verlust von mehr als 165 Millionen US-Dollar verursacht zu haben.
Die Abschiebung erfolgte nach einem Antrag der US-Justiz, die Zimbardi aufgrund seiner Flucht vor den rechtlichen Konsequenzen in den USA verfolgt. Er wird in Los Angeles vor Gericht stehen, wo er sich wegen Drahtbetrugs und Geldwäsche verantworten muss. Diese Entwicklung wirft Fragen zur Rolle von Fidschi als sicherer Hafen für Kriminelle auf.
Die fidschianischen Behörden haben betont, dass sie die Zusammenarbeit mit internationalen Strafverfolgungsbehörden verstärken wollen, um sicherzustellen, dass Kriminelle nicht ungestraft in ihrem Land verweilen können. Zimbardis Fall könnte als Präzedenzfall dienen, um weitere Abschiebungen von mutmaßlichen Kriminellen zu ermöglichen.
Quellen: The Guardian