CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat eine mögliche Zusammenarbeit mit der Linken in Sachsen-Anhalt zur Verhinderung einer AfD-Regierung klar abgelehnt. Trotz der bedrohlichen Umfragewerte der AfD, die in der jüngsten Landtagswahl deutlich vor der CDU liegt, betonte Hoppermann, dass eine Koalition mit der Linken für die CDU nicht infrage komme – auch nicht als Bündnis zur Abwehr rechtspopulistischer Kräfte.
Die Haltung der CDU-Spitze unterstreicht die tiefen Gräben zwischen den demokratischen Parteien in Sachsen-Anhalt. Gleichzeitig rief Hoppermann SPD und Grüne dazu auf, ebenso klare Linien zu ziehen und eine Zusammenarbeit mit der Linken auszuschließen. Ziel sei es, eine „gesamtdemokratische Kraftanstrengung“ zu ermöglichen, die die AfD dennoch verhindern könne – allerdings ohne Beteiligung linker Parteien.
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht im Mittelpunkt bundespolitischer Debatten. Die AfD liegt in aktuellen Umfragen vorn, was zu Bündnissen und Appellen aus Zivilgesellschaft und Prominenz führt. Dennoch bleibt die Frage der Regierungsbildung offen, da sich die demokratischen Parteien über Strategien uneinig sind.
Quellen: ZEIT Online – Deutschland, MDR – Nachrichten