Tote bei Unwetter in Rheinland-Pfalz: Schwere Sturmschäden nach extremen Gewittern

Ein tödliches Unwetter hat am frühen Mittwochmorgen Teile von Rheinland-Pfalz schwer getroffen. Laut Angaben der örtlichen Behörden starb eine Frau, nachdem ein umgestürzter Baum auf ihr Fahrzeug stürzte. Der Vorfall ereignete sich in einer ländlichen Region des Landes, wo besonders starke Windböen und sintflutartige Regenfälle registriert wurden.

Feuerwehr und Rettungskräfte rückten landesweit zu zahlreichen Einsätzen aus. In mehreren Gemeinden wurden Dächer von Gebäuden abgedeckt, Bäume entwurzelt und Straßen teilweise durch Schlammlawinen unpassierbar. Besonders betroffen waren Regionen im Hunsrück und im Naheland, wo auch Stromleitungen beschädigt wurden und Tausende Haushalte zeitweise ohne Strom waren.

Die Lage bleibt angespannt: Meteorologen warnen vor weiteren Nachwehen, da die Unwetterfront nur langsam abzieht. Die Polizei rät den Bürgerinnen und Bürgern, unnötige Fahrten zu vermeiden und sich in stabilen Gebäuden aufzuhalten. Auch für die kommenden Tage bleibt die Unwetterwarnstufe erhöht.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) äußerte sich betroffen: „Unsere Gedanken gelten den Hinterbliebenen. Die Einsatzkräfte leisten unter schwierigen Bedingungen Großartiges. Wir werden die Lage genau im Auge behalten und wo nötig Soforthilfe bereitstellen.“

Quellen: MDR – Nachrichten, MDR – Deutschland, ARD Tagesschau – Inland