Erdbeben der Stärke 6,7 erschüttert Süd-Peru

Am Donnerstag erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,7 die Region Ayacucho im Süden Perus. Der US Geological Survey berichtete von dem Beben, das auch in der Hauptstadt Lima und anderen Teilen des Landes zu spüren war. Erste Einschätzungen deuten darauf hin, dass mindestens 22 Häuser, sechs Schulen und zwölf medizinische Zentren beschädigt wurden. Zudem kam es in einigen Gebieten zu Stromausfällen.

Die Behörden in Peru sind nun mit der Beurteilung der Schäden und der Unterstützung der betroffenen Gemeinden beschäftigt. Die Region Ayacucho ist bekannt für ihre wunderschöne Landschaft und die reiche Kulturgeschichte, was die Auswirkungen des Erdbebens noch tragischer macht. Die Regierung hat sofortige Hilfsmaßnahmen angekündigt, um die betroffenen Gebiete zu unterstützen und weitere Schäden zu vermeiden.

Das Erdbeben ereignete sich nur wenige Tage nachdem schwere Regenfälle, die mit dem El Niño-Wetterphänomen in Verbindung stehen, in Peru zu Überschwemmungen geführt hatten. Diese Wetterextreme verdeutlichen die Herausforderungen, denen sich das Land angesichts der zunehmenden klimatischen Veränderungen stellen muss.

Quellen: BBC News, France 24