Die lettischen Grenzschützer haben erneut einen Minitunnel entdeckt, der unter dem Grenzzaun zu Weißrussland verläuft. Dies ist nicht das erste Mal, dass solche Tunnel in Lettland gefunden wurden, was die Sorge über die Aktivitäten des belarussischen Regimes verstärkt.
Die lettische Regierung sieht in den Tunnelentdeckungen einen Beweis für die Unterstützung von Präsident Aliaksandr Lukashenka, der versucht, Migrantenströme in die EU zu lenken. In Reaktion auf diese Bedrohung hat Lettland die »Operation Werwolf« gestartet, um die Grenze besser zu sichern und irreguläre Migration zu verhindern.
Die Entdeckung des Tunnels kommt inmitten eines Anstiegs von Migranten, die versuchen, über Lettland in die EU zu gelangen. Europäische Führer sprechen von einem hybriden Angriff durch Lukashenka, der die Situation ausnutze, um Druck auf die EU auszuüben.
Quellen: Euronews, Spiegel Online