Die Demokratische Allianz (DA) hat vor dem Hintergrund des bevorstehenden Gang-Gipfels in Südafrika eindringlich auf konkrete Maßnahmen gedrängt. Statt weiterer Berichte und Absichtserklärungen verlange die Bevölkerung endlich greifbare Schritte gegen die grassierende Bandenkriminalität, so die Partei. Insbesondere Communities in Ballungsräumen wie Kapstadt, Durban und Johannesburg seien tagtäglich von Gewalt, Drogenhandel und Erpressung bedroht.
Die DA richtet ihren Appell direkt an den kommissarischen Polizeiminister Feroz Cachalia und fordert, den Gipfel in einen operativen Aktionsplan zu überführen. Dazu gehörten verstärkte Polizeipräsenz, bessere Zusammenarbeit zwischen lokalen, provincialen und nationalen Sicherheitsbehörden sowie gezielte Programme zur sozialen Eingliederung junger Menschen aus gefährdeten Vierteln. Die Partei warnt davor, dass ohne messbare Ergebnisse das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat weiter schwinden werde.
„Wir brauchen keine weiteren Analysen, sondern Polizeikraft, klare Strategien und politischen Mut“, betonte ein DA-Sprecher. Der Gipfel müsse nicht nur Experten zusammenbringen, sondern auch Vertreter der betroffenen Gemeinden einbeziehen. Die DA pocht darauf, dass Fortschritte regelmäßig öffentlich evaluiert werden, um Rechenschaft sicherzustellen. Angesichts steigender Mordraten in einigen Provinzen gilt der Druck auf die Regierung, effektiv zu handeln, als besonders hoch.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – South Africa