Erste Mpox-Fälle in Guinea-Bissau: Kinder besonders betroffen

Erstmals wurden in Guinea-Bissau Fälle der durch das Mpox-Virus verursachten Krankheit registriert. Nach Angaben von UNICEF gibt es derzeit 46 Verdachtsfälle, wobei die Hälfte der Betroffenen Kinder unter 15 Jahren sind. Diese Altersgruppe gilt als besonders anfällig für schwere Verläufe der Krankheit, was die Lage in dem westafrikanischen Land besonders besorgniserregend macht.

Die Gesundheitsbehörden arbeiten eng mit internationalen Partnern wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF zusammen, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Mpox, früher als Affenpocken bekannt, verbreitet sich durch enge körperliche Kontakte und kann Symptome wie Fieber, geschwollene Lymphknoten und Hautausschläge verursachen. In schweren Fällen können auch lebensbedrohliche Komplikationen auftreten.

UNICEF betont die Dringlichkeit gezielter Aufklärungskampagnen, insbesondere in Schulen und Gemeinden, um Fehlinformationen zu bekämpfen und den Schutz von Kindern zu gewährleisten. Gleichzeitig wird an der Stärkung der Gesundheitsinfrastruktur gearbeitet, um schneller auf neue Infektionsherde reagieren zu können. Die Behörden warnen vor Panik, mahnen aber zu Vorsicht und Hygiene.

Quellen: Africanews EN