Polen beruft israelischen Botschafter nach tödlichem Angriff auf Hilfsarbeiter

Polen hat die israelische Botschaft in Warschau einbestellt, nachdem die Ermittlungen zu den tödlichen Angriffen auf Hilfsarbeiter im Gazastreifen, bei denen unter anderem ein polnischer Mitarbeiter, Damian Soból, ums Leben kam, eingestellt wurden. Die polnische Regierung drängt darauf, dass die Umstände, die zu seinem Tod führten, aufgeklärt werden.

In einem offiziellen Statement äußerte das Außenministerium in Warschau, dass die Beendigung der Ermittlungen nicht den Erwartungen Polens entspricht. Die polnischen Behörden fordern von Israel eine umfassende Erklärung und haben deutlich gemacht, dass sie die Angelegenheit sehr ernst nehmen.

Die Situation hat in Polen Besorgnis ausgelöst, insbesondere unter NGOs, die sich für die Sicherheit von Hilfsarbeitern in Kriegsgebieten einsetzen. Der Vorfall hat Fragen zur Verantwortung und zur Sicherheit von internationalen Mitarbeitern in Konfliktzonen aufgeworfen.

Quellen: Notes from Poland