Bei einer Routinepatrouille im Umland von Berlin haben Sicherheitsbehörden ein verstecktes Waffenlager entdeckt, das nach ersten Erkenntnissen mit hybriden Operationen russischer Geheimdienste in Verbindung stehen könnte. Der Fundort liegt in einem schwer zugänglichen Waldgebiet nordöstlich der Hauptstadt. In dem Versteck wurden unter anderem Handfeuerwaffen, Munition und Kommunikationsausrüstung sichergestellt, die offenbar professionell getarnt worden waren.
Sicherheitsexperte Nico Lange bestätigte gegenüber Medien, dass die Tarnung und der Aufbau des Lagers typische Methoden russischer Geheimdienste widerspiegeln. „Dieser Fund ist kein Zufall, sondern Teil eines längeren Musters hybrider Bedrohungen gegen Deutschland“, warnte Lange. Auch EU-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) äußerte sich alarmiert: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Russland dahintersteckt, ist natürlich groß. Wir dürfen nicht länger naiv sein.“
Die Bundeswehr und das Bundesamt für Verfassungsschutz haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Fund kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen im Kontext des Ukraine-Krieges weiter anhalten. Die Behörden betonen, dass es bisher keine Hinweise auf konkrete Anschlagspläne gebe, doch die Entdeckung unterstreiche die Notwendigkeit, hybride Bedrohungen systematisch zu erkennen und abzuschrecken.
Quellen: Welt Online, FAZ Online, Der Tagesspiegel