Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seinen ersten öffentlichen Auftritt nach dem Sommerurlaub für einen Besuch im von Waldbränden verwüsteten Teil der Eifel genutzt. Bei einer kurzen Ansprache vor Einsatzkräften und betroffenen Anwohnern zeigte sich Merz tief beeindruckt von der Hilfsbereitschaft und Disziplin der Feuerwehr, Polizei und freiwilligen Helfer.
Der Brand, der wochenlang große Teile des Naturparks Südeifel in Atem hielt, wird nun weitgehend als unter Kontrolle betrachtet – allerdings hinterlässt er massive Schäden in der Flora und Fauna sowie in ländlichen Infrastrukturen. Merz bezeichnete das Geschehen als „die bisher schwerste Naturkatastrophe dieser Art in der Geschichte Nordrhein-Westfalens“ und kündigte eine Sonderförderung für Wiederaufforstung und psychosoziale Betreuung an.
Die Landesregierung unter Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hatte bereits während der Krise mit koordinierten Luft- und Bodeneinsätzen reagiert. Nun steht die Debatte über langfristige Klimaanpassungsstrategien im Vordergrund, insbesondere im Hinblick auf zunehmende Trockenheit und Hitzeperioden in der Region.
Quellen: Süddeutsche Zeitung