CDU-Verband aus Münsterland fordert Rückzug von Jens Spahn aus dem Bundestag

Im Zuge der laufenden Neuaufstellung der CDU in Nordrhein-Westfalen hat ein regionaler Verband aus dem Münsterland die vollständige politische Rückzugslinie von Jens Spahn gefordert. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und frühere Bundesgesundheitsminister hatte bereits Anfang des Jahres seinen Rückzug aus der Bundestagsfraktion bekanntgegeben und verzichtete zuletzt auf eine Kandidatur als Bezirksvorsitzender in Westfalen.

Trotz dieser Schritte hält die Kritik an Spahn in Teilen der Parteibasis an. Wie aus Parteikreisen verlautete, sieht der CDU-Verband aus dem Münsterland in Spahns weiterer Präsenz im Bundestag ein Hindernis für die Erneuerung der Union. „Wir brauchen neue Gesichter und frischen Wind, besonders in Westfalen“, zitiert ein internes Papier aus dem Verband, das am Freitag bei lokalen Parteitagen diskutiert wurde.

Spahn, der lange als möglicher Kanzlerkandidat gehandelte war, bleibt jedoch weiter Mitglied des Deutschen Bundestags. Ob er auf die Forderungen aus seiner Heimatregion reagieren wird, ist unklar. Parteiführer in NRW betonen indes die Notwendigkeit eines respektvollen Umgangs mit ausgeschiedenen Funktionsträgern, während gleichzeitig der Wunsch nach einem Neuanfang spürbar wird.

Quellen: T-Online Nachrichten